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Stabilität von Stockausschlagwäldern in Steillagen an Rhein und Mosel

abgeschlossen 12/2008

Zusammenfassung

In Rheinland-Pfalz wird die Fläche der aus Stockausschlag entstandenen Wälder auf ca. 150 000 ha geschätzt. Ein Verbreitungsschwerpunkt der ehemaligen Niederwälder sind die steilen Hänge an Rhein und Mosel sowie der angrenzenden Seitentäler. Die Stockausschlagwälder in diesen Lagen haben u. a. eine hervorragende Bodenschutzfunktion. Die Niederwaldwirtschaft wurde in vielen Beständen vor über 50 Jahren eingestellt. Aus der forstlichen Praxis stammen Beobachtungen, dass die durchgewachsen Stöcke möglicherweise an Stabilität verlieren. Im Rahmen einer Vorstudie im Raum Boppard und Cochem konnte das Einsetzten einer lokal begrenzte Zerfallsphase in älteren Stockausschlagswäldern nachgewiesen werden. Eine Häufung von Lücken im Kronendach wurde insbesondere in alternden Beständen in Steillagen beobachtet. Die Ursache der Lückenbildung gilt bislang als unklar.

Unter Anwendung fernerkundlicher Methoden und terrestrischer Erhebungen soll geklärt werden, welches Ausmaß diese Störungen in Stockausschlagswäldern in kritischen Steillagen tatsächlich haben. Ferner gilt es die Gründe für die einsetzende Lückenbildung zu identifizieren und entsprechende waldbauliche Gegenmaßnahmen zu formulieren.

Projektleitung:Prof. Dr. Jürgen Bauhus
Projektbearbeitung:Patrick Pyttel
Finanzierung:Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz
Laufzeit:04/2008 bis 07/2008
Partner:Forsteinrichtung Landesforsten Rheinland-Pfalz
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