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PioWood: Nutzung von schnell wachsenden Pionierbaumarten in jungen Waldbeständen zur Erhöhung des Biomasseaufkommens im Schwachholzsektor

abgeschlossen 03/2016

Zusammenfassung


In Folge der beträchtlichen Sturmwürfe der vergangenen Jahrzehnte bestehen in vielen Bundesländern große Flächen von natürlich entstandenen Vorwäldern aus Pionierbaumarten, deren Holzpotenziale bisher nicht oder nicht systematisch genutzt werden. In einer Situation, in der im Schwachholzsektor dringend neue Ressourcen erschlossen werden müssen, stellt sich für Waldbesitzer die Frage, auf welche Weise Pionierbaumarten in ein waldbauliches Produktionssystem integriert werden können, zumal auch in Zukunft damit zu rechnen ist, dass größere Freiflächen im Wald entstehen. Gesamtziel der Untersuchung ist daher, waldbauliche Behandlungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der derzeit technischen Ernteanforderungen für Pionierbaumbestände zu entwickeln, um einerseits Schwachholz zu gewinnen und anderseits die langfristigen waldbaulichen Ziele für den eigentlichen Hauptbestand zu erreichen. Die Ergebnisse dienen somit als Entscheidungsgrundlage für Waldbewirtschafter, deren Bestände in den kommenden Jahren zur Pflege anstehen und die dabei gleichzeitig eine möglichst günstige Vornutzung des anfallenden Schwachholzes erzielen wollen.
Das Projekt soll einerseits dazu beitragen, die ungenutzte Ressource „Pionierbaumholz“ kurzfristig in den dringend pflegebedürftigen Beständen zu erschließen und bestehende Bestände entsprechend den Waldbesitzerzielen zu behandeln. Zum anderen soll die Ressource „Pionierbaumholz“ in der Weise in waldbauliche Systeme integriert werden, dass auch bei den zukünftig zu erwartenden Katastrophenereignissen eine Verwendung dieser Ressource in Betracht gezogen wird und eine Schwachholznutzung bereits früh als waldbauliche Option in das Bestandesmanagement mit einfließen kann.

 

Projektleitung:Prof. Dr. Jürgen Bauhus  Dr. Rüdiger Unseld
Projektbearbeitung:Dr. Rüdiger UnseldStefan Schneider.
Finanzierung:Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V., Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Laufzeit:03/2013 bis 03/2016
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